Moviecodeanalyse

 

Unsichtbare Religion in den Medien

Dass in Spielfilmen, Computerspielen, Fernsehwerbung u.s.w. Religion unterschwellig eingebaut wird ist wissenschaftlich gut belegt. Wer die Methoden unterschwelliger religiöser Beeinflussung vertiefen möchte kann sich in folgende Grundlagenwerke einlesen:

Bojan Godina: Unsichtbare Religion des subliminalen Marketings in den Medien. Heidelberger Dissertation 2007.
Manfred L. Pirner: Fernsehmythen und religiöse Bildung. GEP Buch 2001.
Franz Josef Röll: Mythen und Symbole in populären Medien. GEP Buch 1998.


Nun kommen wir zum eigentlichen Punkt der Analyse, durch welchen du völlig neue Voraussetzungen zum Verstehen der Codes bekommen wirst. Unsere Analysen sind einerseits einfach, da sie wenigen aber deutlichen Gesetzmäßigkeiten folgen. Andererseits sind sie anspruchsvoll, da man lernen müsste, die movies scharf und gründlich zu beobachten, wobei die eigentliche Schwierigkeit in der Unkenntnis der biblisch-apokalyptischen Inhalte liegt und somit von den moviefans oftmals ohne Hilfestellungen nicht decodiert werden kann. Durch unser innovatives System der Filmanalyse, welches in den landesweiten Netzwerken durch Filmpräsentationen ihren Höhepunkt erfährt, wird dir eine Begleitung zur Verfügung stehen, welche dich in kürzester Zeit zu deinem gegenwärtig maximalen Niveau der Decodierungseinsicht führen kann.


Definition von biblischen Codes     

Von biblischen Codes reden wir immer dann, wenn im Film Begriffe benutzt werden, die nachweislich biblischer Herkunft sind, oder aber Schemen, Abläufe, Handlungen, Bilder identifiziert werden, die ähnliche oder gleiche Konstruktionen oder Wesensstrukturen mit den biblischen aufweisen.

Von Codes zur Metaebene

In den wenigsten Filmen werden die Codes in einem kontinuierlichen Fluss geboten. Meistens werden sie verstreut durch den ganzen Film oder aber als einzelne Codes eingebaut. Es ist oftmals möglich festzustellen, dass die Codes selektiv herausgehoben, wieder zu einer neuen sinnvollen Geschichte zusammengebaut werden können.



D.h. im ersten Schritt sammeln wir alle religiösen Codes zunächst heraus, um im zweiten Schritt zu sehen, ob sie eine neue Erzählung im Sinne einer Metaebene bzw. eine neue versteckte Erzählung (Geschichte in der Geschichte) bilden oder nur beziehungslos nebeneinander stehen. Oftmals werden wir auf gezielte Abbildungen der biblisch-religiösen Realitäten stoßen.

Schon der Spiegel schreibt über eine Metafilmebene in MATRIX : "Das Spiel mit Namen aus der griechischen Mythologie und biblischen Motiven (U-Boot "Nebuchadnezzar") ist aus dem ersten Teil bekannt und scheinbar weiterhin ein probates Mittel der Wachowskis, ihre Sci-Fi -Handlung mit einer Metaebene zu versehen." (SPIEGEL ONLINE - 16. April 2003, 12:25 >> Link)

Warum so viele biblische Codes, warum Moviecode?

Die Kirche ist für unsere Gesellschaft schon lange nicht mehr heilig (vgl. >> Link) sondern eher unheilig, verstaubt und überholt. Aber obwohl die Kirche gewissermaßen versagt hat, ist dennoch das tiefe Bedürfnis nach Vollkommenheit, Schönheit, Liebe, ewigem Leben, dem Paradies und der/dem Erlösung/Erlöser noch immer in den Menschen vorhanden. Darauf, dass die Religion sich von der institutionalisierten Form (Kirche als Auslaufmodell) auf andere Lebensbereiche wie z. B. auch Medien unsichtbar ausweiten wird, hat Thomas Luckmann in seinem Buch: „Die unsichtbare Religion“ schon 1967 hingewiesen. Der Mensch hat religiöse Bedürfnisse und Sehnsüchte, die gestillt werden möchten. Nirgendwo werden diese Bedürfnisse so ernst genommen wie in der Bibel. Das Wort „Evangelium“ heißt übersetzt nichts anderes als „frohe Botschaft“, durch die der biblische Gott der Menschheit genau diese elementaren Bedürfnisse und Sehnsüchte stillen möchte. Weil diese Bedürfnisse universal existieren,  bedienen sich etliche Filme dieser Bedürfnisse und Sehnsüchte in unterschwelliger Form. Die Menschen werden in einigen Filmen, wenigstens für kurze Zeit, tief im Herzen angesprochen und lassen diese religiösen Bilder gerne auf sich wirken. Nicht selten leiden Menschen nach einem solchen Film unter depressiven Verstimmungen, weil ihnen spätestens beim Abspann oder Kinoausgang bewusst wird, dass dies nur ein  Film war (nach dem Film Avatar waren in USA viele tausende Menschen depressiv >> Link)

Moviecode möchte hier Aufklärung schaffen. Moviecode ist der Versuch genau diese in Filmen hervor scheinenden Sehnsüchte ernst zu nehmen.  Von den fiktiven, ersatzreligiösen, filmischen Bildern, wird eine Brücke zu den originalen und wahrhaftigen Angeboten der Bibel gebaut, ganz im Sinne: „Von der Fiktion zur Wahrheit“. Auf diese Weise können Fans von bestimmten Filmen entdecken, dass Gott in der Bibel wirklich eine Realität in Aussicht stellt, in der es Vollkommenheit, ewiges Leben, Paradies und einen Weg bzw. eine Erlösung gibt.

Das besondere dabei ist, dass die Filmfans - von ihren Lieblingsfilmen ausgehend – auf natürliche Weise, in Bildvergleichen, die Grundgedanken der Bibel kennenlernen können.

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JoomShaper